KuhBar in Arosa

Arosa, eines der grössten und beliebtesten Skigebiete der Schweiz, macht sich immer mehr auch einen Namen in der Apres Ski Branche. Am Provisiorium, welches vor einigen Jahren errichtet worden ist, nagt langsam aber sicher der Zahn der Zeit. Da das Provisorium allerdings genau den Ansprüchen genügte, welche verlangt wurden, musste das neue Projekt ziemlich identisch, einfach besser sein.

Konzept

Um den extremen Bedingungen in Arosa zu entsprechen, wurde das Konzept der neuen KuhBar um das Tragwerk entworfen. Ein Pultdach mit den Sparren innen sichtbar wurde von einer tragenden Gebäudehülle aus Massivholz umschlossen. Um das möglichst wirtschaftlich hinzubekommen war eine geringe Spannweite eine der Vorraussetzungen. Um nun das entworfene Tragwerk mit dem Ort und der optimalen Orientierung in Verbindung zu bringen, wurde der ursprünglich lange Querriegel ein wenig geknickt. Dies ergab in dem Tragwerk eine Kehle und im Grundriss eine zusätzliche Westorientierung. Somit oritentiert sich die KuhBar nach süden und westen mit der anfänglichen Tragwerksidee.

Grundrissgedanken

Der Grundriss ist simpel. Man kann sich die Ursprungsvolumetrie als langer, gerader Baukörper vorstellen, welcher eine grosse südliche Terrasse vor sich hat. Auf Grund des Sonnenverlaufes, von Osten nach Westen, wurde der „Riegel“ abgenknickt. Durch diesen Knick wirkt zum einen die Volumetrie feiner und typischer für die ehemalige Alp, zum anderen kann so die Abendsonne optimaler genutzt werden. Ein zusätzlicher positiver Punkt des Knickes ist auch, dass die Aussenterrasse so gefasster und von zwei Seiten vom Gebäude umschlossen ist. Die Bühne fungiert dabei als zentraler Punkt des Baus.